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Klimawandel – So sparen Sie Energie
Wenn sich der Sommer so fortsetzt, wie das Frühjahr begonnen hat, dann sind neue Hitzerekorde absehbar. Mittelmeergefühle an der Ostsee, laue Nächte an Elbe und Rhein und der deutsche Wein wird auch immer besser – so schön das im Einzelfall sein mag, wird doch die Mehrheit der Menschen unter den Folgen des Klimawandels leiden müssen. Trinkwasserknappheit hier und Überschwemmungen dort, verdorrende Felder, Waldbrände und extreme Stürme sind ein paar Beispiele dafür, was der steigende Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre verursacht. Das Gas entsteht beim Verbrennen fossiler Energien wie Öl und Kohle.
* Ihr CO2-Rechner: Jeder von uns produziert durch sein tägliches Handeln Kohlendioxid, der eine mehr, der andere weniger - aber die meisten mehr, als nötig wäre. Inzwischen gibt es im Internet viele Möglichkeiten, die persönliche CO2-Bilanz zu erstellen und zu schauen, wo man sparen kann. Das bremst nicht nur den Treibhauseffekt, sondern spart auch bares Geld. Hier der Link: www.prima-klima-weltweit.de * Die heißesten Tipps: „Grünes“ Handeln bedeutet Profit: für die Umwelt und für jeden selbst. Gut ein Drittel Energie könnten die meisten schon mit den einfachsten Mitteln sparen, z. B. indem sie: die Heizung im Winter zwei Grad kühler stellen; Fernseher, Computer und andere Geräte nicht im Stand-by-Betrieb lassen (alleine durch diese Einsparung könnten in Deutschland zwei Atomkraftwerke vom Netz gehen – Anmerk. d. Redaktion, mk); Geschirrspül- und Waschmaschinen (sowie Wäschetrockner) nur anstellen, wenn sie voll sind (das spart bis zu einem Drittel Energie und Wasser - Anmerk. d. Redaktion, mk); Glühbirnen durch Sparlampen ersetzen; duschen statt Baden; (wassersparende Armaturen in Bad und Küche installieren– Anmerk. d. Redaktion, mk). Sie werden sich über die Rückzahlung bei der nächsten Strom- und (Warm-)Wasserabrechnung freuen.
Quelle: National Geographic Deutschland, Juni 2007, S. 173 – Michael Karl ist Mitglied der National Geographic Society
* Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad, so oft es geht. * Installieren Sie Zeitschaltuhren, an ihren ständigen elektrischen Verbrauchern * Isolieren Sie ihr Haus nach neuestem Standard * wenn Sie neu Bauen, dann bauen Sie bitte ein Niedrigenergie-Haus oder noch besser ein Passiv-Haus * vermeiden Sie Flüge, so gut es geht * wechsel Sie zu einem Öko-Stromanbieter * ersetzen Sie Ihre alten Elektrogeräte durch neue effizientere Geräte * recyceln Sie so oft wie möglich * achten Sie darauf, dass Ihr PC keinen ungenutzten Leerlauf hat, denn ein permanent eingeschaltener PC kostet monatlich rund 20,-- EUR mehr als ein PC, der nur an 8 Stunden und 5 Tagen in der Woche eingeschaltet ist * stellen Sie Ihren Haushalt und Ihr Unternehmen CO2-neutral indem Sie, genau auf Ihren Energieverbrauch abgestimmt, z. B. Emissonsrechte über CERs aufkaufen und in Waldinvestments investieren wir bzw. unsere externen Consultants beraten Sie gerne. * halten Sie sich bei Ihrer PKW-Nutzung strikt an Tempolimits, an die empfohlene Richtgeschwindigkeit und schalten Sie rechtzeitig – so konnte der Autor seinen persönlichen Durchschnittsverbrauch knapp 1,5 Liter (!!) unter den der offiziellen Herstellerangaben drücken
Weiterere Links: www.climatecrises.net und www.climateprotect.org |
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